Neue Mitglieder sind herzlich willkommen

Hier erfährst Du etwas über unsere Intension und Haltung, den Inhalt unserer Treffen, die Entstehung und die Leitung der Selbsthilfegruppe. Gerne darfst Du zum persönlichen Kennenlernen jederzeit zu einer "Schnupperstunde" kommen.

Auf Dauer wäre eine einigermaßen regelmäßige und verbindliche Teilnahme wünschenswert. Dadurch entsteht unter den Teilnehmern eine wachsende Vertrautheit, die wiederum das Sich-Zeigen, Sich-Öffnen und So-Sein-Dürfen erleichtert.

Intension und Haltung

Es mag vielleicht nicht in Fachbüchern zu finden sein:

Eine Symptomatik wie Depression und Burnout geht auch einher mit einem Verlust des Kontaktes zu den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen, der Wahrnehmung der eigenen Mitte und des gesunden "Selbst".

Daher legen wir den Fokus auf das Zurückkommen in die innere Mitte, das Wahr- und Ernstnehmen der eigenen Gefühle und Bedürfnisse sowie die Stärkung der vorhandenen Ressourcen.

Wir begegnen uns in einer Haltung von Respekt und Empathie.

Ein Jeder und eine Jede darf sich so zeigen, wie Er/Sie gerade ist, und die Erfahrung des Angenommenseins genießen.

Wer in Schmerz oder Frust steckt erfährt Mitgefühl und Trost.

Wer gerade gut drauf ist, darf die Anderen mit seiner guten Laune inspirieren und Zuversicht schenken.

Alles, was gesprochen wird, ist vertraulich und bleibt in diesem Kreis.


Das Programm

Unser Programm ist bunt und abwechslungsreich.

Wir beginnen meist mit einer Tanz- bzw. Bewegungsmeditation, die uns zurück in die Körperwahrnehmung bringt.

Es folgt eine Austauschrunde, die von Empathie und Anteilnahme getragen ist. Alles was gerade lebendig ist, darf sich zeigen und erkannt werden.

Im weiteren Verlauf gibt es verschiedene Elemente, wie z.B. Symbole malen, die eigene Ressourcen wecken, geführte Fantasiereisen oder Konzentrationen, die den russischen Heilmethoden entspringen, KLangreisen mit Stimmgabeln und einiges mehr.

Wir möchten damit Achtsamkeit und einen freundlichen Umgang mit uns selbst üben, um so das Standhalten und Lebendigbleiben in einem wieder "normalen" Alltag zu erleichtern.

....und im Übrigen einfach eine gute Zeit miteinander verbringen.

Weitere Ideen, Wünsche und Inspirationen der Teilnehmer sind willkommen.

 

Die Entstehung der Gruppe

Die Idee zu dieser Selbsthilfegruppe ist Ende 2018 während eines mehrwöchigen stationären Aufenthalts in einer psychosomatischen Klinik entstanden. Hier stellten wir fest, dass die Gespräche unter Mitpatienten, getragen von Empathie und Verständnis, oft ebenso heilsam sind wie die eigentlichen Therapiestunden.

Seither treffen wir uns in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen.

Da die Menschen aus dem ursprünglichen Kreis jedoch wieder den alltäglichen Beschäftigungen nachgehen und sich die Erscheinung des "Keine-Zeit-Habens" breit macht, haben wir uns auch für andere Betroffene mit und ohne Klinikerfahrung geöffnet.

Uns ist jeder Mensch willkommen, der sich von der genannten Symptomatik betroffen fühlt und bereit ist, hinzuspüren und sich in einem guten Umgang mit sich selbst zu üben.

 

Die Gruppenleitung

Aktuell wird die Selbsthilfegruppe von Sabine organisiert und geleitet.

Sie bringt Erfahrung in der Leitung von systemischen Aufstellungen, Selbsterfahrungs- und Meditationsgruppen mit, ist aber auch selbst vomThema Burnout und Depression betroffen.

Mit ihrer warmherzigen, klaren und fürsorglichen Art schafft sie einen Raum, in dem sich die Menschen geborgen und geschützt fühlen.

Bereits während der Zeit in der Klinik hat sie abends geführte Meditationen geleitet, die sich größer werdender Beliebtheit erfreuten. (Siehe auch Feedbacks)

 

Da die Gruppe auf Dauer fortbestehen soll, dürfen sich gerne auch Andere sowohl für die Moderation als auch die Organisation der Treffen mit einbringen.

Fußnote

So hilfreich der Besuch einer Selbsthilfegruppe sein kann - es ersetzt natürlich keine professionelle medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.